„Jeder Mensch sehnt sich nach einem besseren und glücklicheren Leben“

Unter den Schwachen unserer Zeit, welche die internationale Gemeinschaft zu verteidigen hat, gibt es zusammen mit den Flüchtlingen auch die Migranten. Noch einmal möchte ich das Augenmerk der Regierungen darauf lenken, damit allen geholfen wird, die aufgrund der Geißel der Armut, jeder Art von Gewalt und Verfolgung wie auch aufgrund von Naturkatastrophen und Klimaschäden auswandern mussten, und damit die Maßnahmen erleichtert werden, die ihre soziale Integration in den Aufnahmeländern zu ermöglichen. Sodann ist ein entsprechender Einsatz notwendig, damit die Menschen nicht gezwungen sind, die eigene Familie und Nation zu verlassen, oder in Sicherheit und unter der vollen Achtung ihrer Würde und ihrer Menschenrechte dorthin zurückkehren können. Jeder Mensch sehnt sich nach einem besseren und glücklicheren Leben, und die Herausforderung der Migration kann weder durch die Logik der Gewalt und der Aussonderung gelöst werden noch durch Teillösungen.

Papst Franziskus (in seiner Ansprache an das Diplomatische Corps)

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