Weltverfolgungsindex 2021: Corona-Pandemie verstärkt den Druck auf Christen

Gestern wurde in Kelkheim der Weltverfolgungsindex 2021 des Hilfswerks Open Doors veröffentlicht.

Neben vielem, an das man sich über die Jahre gewöhnt hat (die Lage von Christen verschärft sich in vielen Ländern der Erde, insbesondere in den sattsam bekannten Verfolger- und Unterdrückerstaaten Nordkorea, Afghanistan, Somalia, Libyen, Pakistan, Eritrea, Jemen, Iran, Nigeria und Indien – die diesjährige unrühmliche „Top Ten“ mit den „üblichen Verdächtigen“ – neu ist nur Nigeria), gab es 2020 natürlich auch einen Corona/Covid19-Effekt.

Open Doors resümiert: „Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben die Verfolgung und Diskriminierung noch verstärkt. In mehreren Ländern wurden Christen als Verantwortliche der Pandemie diffamiert und sie wurden bei der Versorgung mit Hilfsgütern übergangen“. Haupttriebkräfte der Christenverfolgung seien aber weiterhin Islamismus und Nationalismus.

(Josef Bordat)