Nach der ersten Impfung

Es handelt sich nachfolgend um einen Text mit fiktionalen Inhalten.

Ich hatte gerade meine erste Corona-Impfung. Was soll ich sagen? Ging schnell und unkompliziert. Wie es mir jetzt geht? Also, ich hab zuhause erstmal geschaut, ob ich für alle Microsoft-Produkte die Lizenzen habe (hab ich – puh!). Denn man muss ja schon sagen: Die sind einfach großartig! Also, nicht die Lizenzen, sondern die Microsoft-Produkte. Eine neue Brille werde ich mir auch anschaffen, das steht fest.

Und das mit der Neuen Weltordnung – ich hab mir das mal angesehen. So schlecht ist das gar nicht, Leute! Es gibt Schlimmeres als Bill und die Bilderberger. Gut, die monatlichen Tributzahlungen, die ab 1. Juli fällig sind, hauen rein, aber wenn ich fleissig in der Lithiumgrube arbeite – Frau Merkel, Herr Drosten und vielleicht ja bald auch Herr Löw brauchen neue E-Autos -, dann bekomme ich in der unterirdischen Modellsiedlung, in der ich ab sofort lebe, sogar einen eigenen Käfig und muss den nicht mit diesen Blagen teilen, aus deren Tränen Elton John sein Rasierwasser herstellt. Das ist für ein systemtreues Schlafschaf schon eine ganze Menge, finden Sie nicht?

Der Arzt meinte noch, wenn es etwas drücke im Arm, dann sei das halb so wild. „Ist bloß der Chip!“ Dagegen helfen sieben Tropfen Illuminatenblut. Hab ich gelesen. Das eher Nachteilige am Sklavendasein ist jedoch, dass ich jetzt nur noch ARD und ZDF zu sehen bekomme. Immerhin läuft da die EM. Und: Dass einem diese Reptiloiden – unangenehme Typen, das kann ich Ihnen sagen! – die Internetnutzungszeiten kürzen, wie es denen in den Kram passt, damit man sich nicht mehr objektiv informieren kann. So kann es dann schon mal passieren, dass man ganz plötz…

(Josef Bordat)

Nachtrag: Das mit der Umvolkung hat bisher wider Erwarten nicht geklappt. Ich hatte Barbados beantragt, aber dieser Reptiloide vom Amt meinte vorhin nur, ich solle mal schön im Käfig bleiben. Widerliche Typen, wirklich wahr!