Verlangen nach Bildung

Wer sich bildet, erweist sich seiner Gottebenbildlichkeit würdig.

In der Lesung der Messe des heutigen Tagesheiligen, des Mysikers Heinrich Seuse, wird eine sehr schöne Perikope aus dem Buch der Weisheit gelesen.

Denen, die nach ihr verlangen, gibt sie sich sogleich zu erkennen. Wer sie am frühen Morgen sucht, braucht keine Mühe, er findet sie vor seiner Türe sitzen. Über sie nachzusinnen ist vollkommene Klugheit; wer ihretwegen wacht, wird schnell von Sorge frei. Sie geht selbst umher, um die zu suchen, die ihrer würdig sind; freundlich erscheint sie ihnen auf allen Wegen und kommt jenen entgegen, die an sie denken. Ihr Anfang ist aufrichtiges Verlangen nach Bildung; das eifrige Bemühen um Bildung aber ist Liebe. Liebe ist Halten ihrer Gebote; Erfüllen der Gebote sichert Unvergänglichkeit, und Unvergänglichkeit bringt in Gottes Nähe. (Weish 6, 12-19)

Besonders schön finde ich das „aufrichtige Verlangen nach Bildung“, dem das „eifrige Bemühen um Bildung“ folgt – als Ausdruck der Liebe. Das passt zu einem Dominikaner wie Heinrich Seuse. Meister Eckhart, der Lehrer Seuses, hatte mit dem von ihm geprägten deutschen Begriff „Bildung“ zum Ausdruck bringen wollen, der Mensch solle werden, wie er gemeint ist: Bild Gottes. Meister Eckart meint also eine Bildung, die als ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung den Menschen befähigt, wie sein gottgeschenktes Idealbild zu werden – „gebildet“ eben. Ein wirklich weiser Gedanke.

(Josef Bordat)

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Wasser, Wein und Wahrheit

„Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt, und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt, und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm. Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.“ (Joh 2, 1-11)

Wie peinlich! Auf der Party geht der Wein aus. Wie praktisch! Einer der Gäste kann Wasser in Wein verwandeln. Das beeindruckt. Ein guter Anfang für den, der alles vollenden wird.

So kann man die bekannte Geschichte der Hochzeit von Kana lesen. Doch ist sie geprägt von tiefer Metaphorik, die uns theologisch etwas mehr herausfordert als darin nur den spektakulären Beginn des öffentlichen Auftretens Jesu zu sehen. Wir entdecken in den Bildern Hinweise auf die Heilsgeschichte – in, mit und durch Christus.

Zunächst ist die Hochzeit selbst ein Bild: Gott schließt im Bräutigam Christus einen neuen Bund mit seinem Volk, das sich daraufhin zur Braut „Kirche“ formiert.

Dann die Sache mit dem Wein. Er steht für die besondere Freude angesichts des Bundes. Diese Freude geht der Festgemeinde aus. Es bedarf einer Wandlung, um weiterfeiern zu können. Einer Wandlung, wie sie Christus immer wieder vollziehen wird, wenn er Trauriges froh, Krankes gesund und Totes lebendig macht.

Und am Ende seines irdischen Lebens wandelt er das Kreuz vom Symbol des grausamen Leids zum Symbol des ewigen Heils. Damit wandelt er alles – nichts ist mehr, wie es war. Die Kirche Jesu Christi verkörpert denn auch eine lange Wandlungsgeschichte, die bis heute andauert.

Mittendrin – in Kana und Kirche: Maria. Sie gibt uns den entscheidenden Rat: „Was er euch sagt, das tut!“ (Joh 2, 5). Ausgerechnet Maria, möchte man sagen. Die annehmende, die duldende, die schweigende Maria. Gerade deshalb sollten wir als Diener des einen Herrn (1 Kor 12, 5) besonders achtsam auf ihren Rat hören. Denn sie ist die Mutter Jesu, des guten Rates Gottes.

Schließlich: Wie wandelt Christus? In Kana ist das Ausgangsmaterial Wasserkrüge aus Stein – schwer, hart, scheinbar nicht zu verrücken. Es sind Monumente der alten Ordnung. Sie dienen dazu, der „Reinigungsvorschrift der Juden“ (Joh 2, 6) gerecht zu werden. Nicht aber der Stimmung auf der Hochzeit.

Jesus nimmt diese Wasserkrüge und wer fortan daraus trinkt, schmeckt Wein. Mehr noch: Aus den Artefakten der formalen Gesetzeskonformität wird der „gute Wein“ (Joh 2, 11) entnommen, der bislang unerkannt blieb, weil er „bis jetzt zurückgehalten“ wurde (Joh 2, 11): Christus selbst.

Christus erfüllt das Gesetz, das bislang nur voller Vorschriften ist. Er gibt dem Gesetz erstmals einen Geschmack – keinen faden Beigeschmack, kein „Geschmäckle“, sondern den guten Geschmack, der sich ergibt, wenn man hinter den Buchstaben den Menschen sieht. Christus wendet das Gesetz in Barmherzigkeit.

Damit nimmt er nichts von der Bedeutung des Gesetzes weg, sondern schenkt uns eine andere Perspektive auf dessen Wesenkern, die es uns erfüllen lässt: Liebe. Heraus kommt eine gewandelte Vorstellung dessen, worauf es ankommt. Am Ende steht eine tiefe Freude.

Die steht schon am Anfang, wenn wir spüren: Er ist da! Nach Geburt, Erscheinung und Taufe des Herrn feiert die Kirche den Beginn seines sichtbaren Wirkens. Und unseres Heils. Denn seine Jünger erkannten ihn und „glaubten an ihn“ (Joh 2, 11).

Fortan werden ihn die Apostel in die Welt tragen – man mag sich vorstellen, dass jeder der sechs Krüge zwei Henkel hat. Der Wein, in dem die Wahrheit liegt, kommt zu uns. Wir dürfen feiern.

(Josef Bordat)

Die Taufe Jesu

In jener Zeit war das Volk voll Erwartung, und alle überlegten im Stillen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Messias sei. Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch nur mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. Und während er betete, öffnete sich der Himmel, und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden. (Lk 3, 15-16. 21-22)

Heute endet in der ordentlichen Form des römischen Ritus der nachkonziliaren Katholische Kirche die Weihnachtszeit. Aus dem Baby ist inzwischen ein junger Mann geworden – entschlossen, Sein Leben ganz Gott zu geben. Der Sohn will Zeugnis ablegen für den Vater. Er wendet sich zu Beginn an den, der Zeugnis ablegte für Ihn, um sich von ihm taufen zu lassen. Jesus kommt zu Johannes, wie schon Maria zu Elisabeth gekommen war.

In der Konkordanzstelle bei Matthäus lesen wir, was Lukas hier nur andeutet: den Widerstand des Johannes dagegen, dass sich der, der „stärker“, der, dem „die Schuhe aufzuschnüren“ er nicht wert sei, von ihm taufen lassen will. „Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir?“, empört sich Johannes (Mt 3, 14). Der Unterschied, den Johannes erkennt, ist groß: Lamm Gottes statt Prophet Gottes, Feuertaufe statt Wassertaufe, Wort statt Stimme.

Doch Jesus kostet diese Differenz nicht aus, lässt sich „zusammen mit dem ganzen Volk“ von Johannes taufen. Es wird klar: Er ist einer von ihnen, ganz Mensch. Und dann „öffnete sich der Himmel, und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden“. Denn dieser Mensch ist zugleich ganz Gott.

Mit der Taufe gibt Johannes einen letzten entscheidenden Hinweis auf Jesus als Messias, denn der Geist Gottes besiegelt den Akt, der damit zum Zeichen der Aufnahme in die Gemeinschaft derer wird, die zu Christus halten. Mit der Taufe wird man, wie Papst Benedikt XVI. es einmal gesagt hat, „in einen Freundeskreis aufgenommen“, der einen „nie verlassen wird“, denn, so der Heilige Vater, „diese Gemeinschaft ist die Familie Gottes, die die Verheißung der Ewigkeit in sich trägt“.

Johannes und Jesus, zwei aus dem Freundeskreis, zwei aus der Familie Gottes, haben im Jordan begonnen, was auch heute noch Jahr für Jahr weltweit zig Millionen mal praktiziert wird: die Taufe. Stets im festen Glauben, dass der Mensch dadurch Kind Gottes werden kann, im Vertrauen darauf, dass sich Gott in jedem einzelnen Fall dem Täufling zuspricht: Du bist mein geliebter Sohn, du bist meine geliebte Tochter. Und in der darauf fußenden Gewissheit, dass mit der Taufe mehr verbunden ist als ein „Willkommen im Club!“, nämlich eine Heimkehr in eine Gemeinschaft auf Ewigkeit, eine Gemeinschaft mit Gott, wie sie Johannes und wie sie – in ganz besonderer Weise – Jesus hatte.

„Die Taufe“, sagt Heinrich Mussinghoff, emeritierter Bischof von Aachen, „ist das erste und grundlegende Sakrament in unserem Leben als Christen. Die Taufe auf den Namen Jesu verbindet uns mit seiner Person, seinem Schicksal, seinem Tod und seiner Auferstehung.“ Wir sind durch die Taufe mit Jesus verbunden und durch Ihn mit Gott – auf ewig. Was für eine Zusage! Das macht die Taufe zum Grundakt des christlichen Glaubensvollzugs, zum Fundament des Christentums.

(Josef Bordat)

Das Scherflein der Witwe

Er blickte auf und sah, wie die Reichen ihre Gaben in den Opferkasten legten. Dabei sah er auch eine arme Witwe, die zwei kleine Münzen hineinwarf. Da sagte er: Wahrhaftig, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr hineingeworfen als alle anderen. Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluß geopfert; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat ihren ganzen Lebensunterhalt hergegeben. (Lukas 21, 1-4)

Die Witwe gibt ihren ganzen Lebensunterhalt. Das heißt: Sie gibt alles. Sie ist uns Christen darin ein Vorbild. Auch wir sollen alles geben. Denn unser christlicher Glaube ist kein wohlabgewogenes Geschäft unter Vorbehalt, unser christlicher Glaube ist eine Lebensform, in der das Vertrauen zur Hingabe führt – ohne Wenn und Aber.

(Josef Bordat)

Christkönig

„In jener Zeit fragte Pilatus Jesus: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus, oder haben es dir andere über mich gesagt? Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude? Dein eigenes Volk und die Hohenpriester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Aber mein Königtum ist nicht von hier. Pilatus sagte zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“ (Joh 18, 33b-37)

Wer in diesem Sinne an Christus als den König glaubt, der sollte immun sein gegen die Heilsversprechen weltlicher Herrscher. Wer fest im Glauben steht, bemerkt die Differenz zwischen dem Königtum Christi, der das Reich Gottes verheißt, und der Herrschaft des Menschen, der ein tausendjähriges Reich verspricht. Wer den Christkönig kennt, braucht keinen Führer. Den Wiener Erzbischof Theodor Kardinal Innitzer rief bei der Feier des Rosenkranzfestes am 7. Oktober 1938 rund 7000 Jugendlichen zu: „Euer Führer ist Christus. Wenn Ihr ihm die Treue haltet, werdet Ihr niemals verloren gehen!“

In einer Stellungnahme der Bischöfe der Kölner Kirchenprovinz zur nationalsozialistischen Bewegung vom 5. März 1931 heißt es unmißverständlich: „Wir katholischen Christen kennen keine Rassenreligion, sondern nur Christi weltbeherrschende Offenbarung, die für alle Völker den gleichen Glaubensschatz, die gleichen Gebote und Heilseinrichtungen gebracht hat. Wir Katholiken kennen kein nationales Kirchengebilde. Katholisch heißt allgemein. Ein Hirt und eine Herde rings auf dem Erdkreise: das ist der Grundplan des Reiches Christi, feierlich verkündigt vor seinem Kreuzestode“.

Besonders abwegig ist in diesem Zusammenhang die Behauptung, die deutschen Katholiken seien dem österreichischen „Katholiken“ Hitler kollektiv auf den Leim gegangen, weil dieser sich oft und zunehmend irritationslos als Werkzeug Gottes verstand und damit eine Art „völkischen Messias“ verkörperte. Das ficht einen deutschen katholischen Christen aus drei Gründen nicht an: Erstens identifiziert er den Messias mit Jesus Christus (und nicht mit Adolf Hitler), zweitens ist „Volk“ keine Kategorie katholischen Denkens (sondern „Mensch“) und drittens liegt ihm, dem deutschen Katholiken, Rom stets näher als Berlin, der Papst gilt ihm mehr als der Kaiser. Und dann erst Christus selbst – der Sieger, der König, der Herr!

Christus als den triumphierenden, alles beherrschenden König zu verehren, hat also eine geradezu hygienische Wirkung im Hier und Jetzt. Man wird in die Lage versetzt, Macht und Herrschaft einzuordnen und gegen jede Form absoluter Staatsräson und alles vereinnahmender Politikentwürfe den entscheidenden Einwand zu haben: Brauchen wir nicht, haben wir schon – Jesus Christus, Pantokrator.

(Josef Bordat)

Elisabeth von Thüringen

Heute gedenkt die Kirche der Heiligen Elisabeth von Thüringen. 2007 – im 800. Geburtsjahr der Heiligen – war unter dem Titel Elisabeth von Thüringen – Eine europäische Heilige auf der Wartburg eine umfangreiche Ausstellung zu sehen, die wohl größte „Elisabeth-Schau“ des Festjahrs. Damals hatte ich für das Marburger Forum eine Besprechung des Ausstellungskatalogs verfasst. Das Marburger Forum musste bald darauf eingestellt werden, nach dem plötzlichen Tod des Gründers, Herausgebers und Chefredakteurs Max Lorenzen. Nachzulesen ist der Text in seinen Grundzügen nun hier.

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Die Heilige Elisabeth von Thüringen. Körnerbild, Marburg. Foto: JoBo, 08-2007.

Dort, wo heute im Gottesdienst der Heiligen Elisabeth von Thüringen gedacht wird, hört man dieses Tagesevangelium: „Euch, die ihr mir zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen. Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch misshandeln. Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin, und dem, der dir den Mantel wegnimmt, lass auch das Hemd. Gib jedem, der dich bittet; und wenn dir jemand etwas wegnimmt, verlang es nicht zurück. Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen. Wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen Dank erwartet ihr dafür? Auch die Sünder lieben die, von denen sie geliebt werden. Und wenn ihr nur denen Gutes tut, die euch Gutes tun, welchen Dank erwartet ihr dafür? Das tun auch die Sünder. Und wenn ihr nur denen etwas leiht, von denen ihr es zurückzubekommen hofft, welchen Dank erwartet ihr dafür? Auch die Sünder leihen Sündern in der Hoffnung, alles zurückzubekommen. Ihr aber sollt eure Feinde lieben und sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts dafür erhoffen könnt. Dann wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn auch er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist! Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden. Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, gehäuftem, überfließendem Maß wird man euch beschenken; denn nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden“ (Lk 6, 27-38). „Liebt eure Feinde.“ – Was meiner Ansicht nach zum Gebot der Feindesliebe zu bedenken ist, habe ich hier zusammengestellt.

Schließlich möchte ich die Tagesheilige selbst zu Wort kommen lassen: „Ich habe Euch immer gesagt: Ihr müsst die Menschen froh machen“. Das hat sie sicher, mit ihrem aufopferungsvollen Engagement für die Armen, Kranken, Marginalisierten.

(Josef Bordat)