Eins

Countdown zur Neuerscheinung – Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens

41wkSDZgFoL

Kinderschutz – natürlich ist das ein wichtiges Anliegen! Wer wollte da widersprechen? Aber auch hier stellt sich die Frage: Ist das Grundgesetz tatsächlich der richtige Ort?

(Josef Bordat, aus: Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens, S. 205)

Werbeanzeigen

Zwei

Countdown zur Neuerscheinung – Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens

41wkSDZgFoL

Das, was heute an Dotationen gezahlt wird, ist eine Art Pacht oder Miete für Grund und Boden, der gegen den Willen der Kirche enteignet wurde. Wenn man also von staatlicher Seite die Zahlungen einstellen will, muß man im Gegenzug der Kirche ihre Liegenschaften zurückgeben.

(Josef Bordat, aus: Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens, S. 173)

Drei

Countdown zur Neuerscheinung – Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens

41wkSDZgFoL

Die Gewissens-, Glaubens- und Religionsfreiheit ist die Basis aller Freiheiten in Politik, Wissenschaft, Medien und Kunst. Das macht ein Blick in die Entwicklungsgeschichte der Freiheitsrechte deutlich.

(Josef Bordat, aus: Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens, S. 142)

Vier

Countdown zur Neuerscheinung – Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens

41wkSDZgFoL

Weil der grundgesetzlich verbriefte Lebensschutz auch dem Ungeborenen gilt, ist die Abtreibung ein Gegenstand des Strafrechts, also: verboten. Das ist logisch. Wenn ein Verfassungsrecht verletzt wird, kann der Staat nicht schulterzuckend zusehen. Aber er hat unter Abwägung verschiedener Grundrechte der Frau Straffreiheit zugebilligt, wenn sie eine Abtreibung vornehmen läßt, und zwar für den Fall, daß a) Bedingungen vorliegen, die die Abtreibung aus der subjektiven Sicht der Frau unausweichlich machen, und b) zuvor eine Beratung stattfand.

(Josef Bordat, aus: Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens, S. 128 f.)

Fünf

Countdown zur Neuerscheinung – Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens

41wkSDZgFoL

Das Plenum des Parlamentarischen Rates stimmte dem Artikel 2, Absatz 2 des Grundgesetzes am 6. Mai 1949 in Zweiter Lesung bei zwei Gegenstimmen zu. Bei der Dritten Lesung am 8. Mai 1949 brachten sowohl der Abgeordnete Seebohm als auch die Abgeordnete Weber zum Ausdruck, daß nach ihrer Auffassung Artikel 2, Absatz 2 des Grundgesetzes auch das keimende Leben in den Schutz des Grundrechts auf Leben einbeziehe. Beide Redner blieben mit ihren Ausführungen unwidersprochen.

(Josef Bordat, aus: Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens, S. 121)

Sechs

Countdown zur Neuerscheinung – Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens

41wkSDZgFoL

Die Monetarisierung und Verrechnung menschlichen Lebens ist nach Kant mit der Menschenwürde nicht vereinbar. Denn: Was eine Würde hat, kann nicht zugleich einen Preis haben und sich damit vergleichbar und verrechenbar machen. Und genau das ist der Mensch: Ein Wesen mit innerem Wert, ein Wesen, das fähig ist, Zwecke zu setzen und sich selbst zum Zweck zu erheben, das an sich selbst Zweck ist.

(Josef Bordat, aus: Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens, S. 105)

Sieben

Countdown zur Neuerscheinung – Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens

41wkSDZgFoL

Die christliche Philosophie verleiht dem Menschen aufgrund dieser schöpfungstheologischen und soteriologischen Überlegungen eine unveräußerliche Würde. Als Abbild Gottes ist dem Menschen personale, subjektive Würde verliehen. Er muß seine Würde nicht erwerben oder bestätigen, er kann sie gar nicht erwerben oder bestätigen, weil er sie nicht h a t wie Haus oder Garten, sondern weil er sie in sich trägt und dadurch überhaupt erst zum Menschen wird.

(Josef Bordat, aus: Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens, S. 91)