Welttag des Buches

Meine Botschaft zum Welttag des Buches ist kurz und eindeutig: Lest!

Und ich habe auch gleich mal drei unverbindliche Empfehlungen.

1. Das Gewissen

Josef Bordat […] legt mit dieser Publikation eine umfassende und systematische Darstellung zu einem der wichtigsten moraltheologischen Themen vor. (Josef Gottschlich, IRP Freiburg, 18.7.2014)

Bordats Buch ist ‚ebenso gehaltvoll wie gut lesbar und hat das Zeug zum Standardwerk.‘ (Harald Stollmeier, Moralblog, 2.2.2014)

Die essayistische Diktion spricht für eine breite Zielgruppe, ohne dass dies auf Kosten der analytischen Tiefenschärfe ginge. […] In differenzierter Argumentation gelingt es Bordat, die Überlegenheit des christlichen Gewissenskonzepts gegenüber einem atheistischen Verständnishorizont darzulegen. (Andreas Püttmann, Pastoralblatt, Juli 2014)

2. Credo

Bordats Erörterungen über das Glaubensbekenntnis habe ich wie einen spannenden Roman an einem Stück gelesen. (Prof. Dr. Volker Kapp, literaturmarkt.info, 7.3.2016)

Ein sehr fundiertes und zugleich gut verständliches Buch, [das] nicht nur die eher leicht verständlichen Glaubenssätze des Credo, sondern auch dessen theologisch komplexere Aspekte klar, überzeugend und vor allem ermutigend erläutert. (Josef Gottschlich, IRP Freiburg, 11.7.2016)

Eine wirkliche Bereicherung für alle, die entweder ihre Schwierigkeiten und Zweifel mit den zentralen Glaubenswahrheiten haben oder deren Glaube zu einer Gewöhnlichkeit abgerutscht ist. (Dr. Richard Niedermeier, Medienprofile Heft 2/2016)

3. Von Ablaßhandel bis Zölibat

‚Von Ablaßhandel bis Zölibat‘ ist keine plumpe Verteidigungsschrift und vermeidet jede Schwarz-Weiß-Malerei. Das Buch sei nicht nur historisch interessierten Lesern empfohlen, sondern jedem, der seine Kirche liebt und für den sie nicht nur eine Kirche der da oben ist. Wer den Dialog mit anderen Religionen oder Weltanschauungen und die Neuevangelisation ernst nimmt, ist dazu aufgerufen, seinen Glauben zu kennen und zu verteidigen. Dieses Buch bietet ihm das Rüstzeug dafür. (Volker Niggewöhner, Die Tagespost vom 24.11.2017)

Josef Bordats Apologie [ist] allen an lebhaften und fundierten Diskussionen zu theologischen Streitfragen Interessierten sehr zu empfehlen. Darüber hinaus kann sie auch dem Religionsunterricht, insbesondere ab der neunten Jahrgangsstufe, gute Dienste leisten. (Josef Gottschlich, IRP Blog, 12.1.2018)

Fundiert und in einer allgemein verständlichen Sprache geschrieben, ist [das Buch] nicht nur dem Gläubigen zu empfehlen, der mehr über die Kirche, ihre Geschichte und den Glauben erfahren will oder argumentatives Rüstzeug für künftige Diskussionen benötigt. Auch Kirchenferne und -kritiker dürfen sich mit ihren Fragen und Argumenten durchaus ernstgenommen wissen. (Tobias Glenz, katholisch.de, 18.1.2018)

Lest, liebe Leute! Wenn nicht heute, wann dann?!

(Josef Bordat)

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Der Schublade entkommen

Folgende Passage einer Rezension von Benedikt Poetsch zum „Sündenregister“ hat mir besonders gefallen: „Ist der Autor denn jetzt konservativ oder liberal? Zunächst: Das Buch ist kein wissenschaftliches; es ist zwar gut informiert und recherchiert geschrieben, aber es verzettelt sich nicht in der Diskussion fachspezifischer Detailfragen, es beansprucht keine wissenschaftliche Präzision; es beinhaltet Zuspitzungen und bemüht sich nicht, den Stil persönlich gehaltener Essays zu verlassen. Es trägt eine persönliche Färbung an sich, die aber seinen Wert nicht mindert. Bordat tritt in keine philosophischen oder theologischen Schulstreitigkeiten ein. Auch innerkirchliche Zwistigkeiten spielen für ihn keine Rolle. Er kann ebenso die Institution des ZDK loben (vgl. 47f) wie unbefangen für die katholische Sexualmoral (vgl. 215-221) eintreten. Er zitiert Johannes Paul II. ebenso wie Benedikt XVI. oder Franziskus, H. U. von Balthasar ebenso wie K. Rahner oder H. Küng. Eine einfache Etikettierung ist für ihn also nicht möglich. Insgesamt lässt sich sagen: Das Buch ist lehramtstreu, aber darüber hinaus nicht klar irgendeinem kirchlichen „Lager“ zuzuordnen. Das ist angesichts der Vielzahl polarisierender Kräfte in der Kirche erfrischend, weil darin, mit Benedikt XVI. gesagt, der Glaube als ‚positive Option‘ aufscheint, als ein Licht eben, wie es das Titelbild des Buches anschaulich darstellt.“

Gerade noch mal dem zermürbenden Richtungsstreit ausgewichen und es sich zwischen den Stühlen bequem gemacht! Von dort scheint man nicht die schlechteste Perspektive auf Geschichte und Gegenwart der Kirche zu haben. Eduard Werner meint in seiner heute erschienenen Besprechung für das Forum Deutscher Katholiken sogar: „Vor allem der Religionsunterricht könnte von diesem Buch profitieren“. Das freut mich natürlich sehr. Ich stehe übrigens in Berlin und Potsdam auch gern für einen Besuch im Religionsunterricht zur Verfügung. Sprechen Sie mich einfach an (per E-Mail, Adresse unter „Impressum“).

(Josef Bordat)

„Kein Schwärmer am Werk“

Was Sie immer schon über das „Sündenregister“ und seinen Autor wissen wollten, erfahren Sie in der Rezension von Peter Winnemöller in dessen Blog Katholon.

Einige Auszüge:

„Wer den Stil des Autors kennt, weiß um die humorige Art mit solchen Unterstellungen der Kirche umzugehen. Gar manche Glosse zu solchen Themen findet sich in seinem Blog. Manchmal packt ihn auch die schlichte Wut, denn auch Wutbeiträge finden sich im Blog. Nimmt der Autor solche Themen überhaupt ernst? Kann er wirklich ernsthaft und nüchtern darüber schreiben? Er kann! Und wie er kann.“

„Da ist kein Schwärmer am Werk. Historische Wahrheit bleibt auch dann wahr, wenn es für die Kirche unangenehm ist. Der Faktencheck macht das Buch so attraktiv. Wer ein Handwerkszeug sucht, sich im Alltag mit den unendlich vielen Anwürfen und Vorwürfen gegen die Kirche auseinander setzen zu können, ist mit dem vorliegenden Buch gut bedient.“

„Schlußendlich ist das Buch auch für den bekennenden und praktizierenden Katholiken ein Lesegenuß, obwohl der ein solches Handbuch eigentlich nicht bräuchte. Aber als Kompendium von kirchenkritischen Thesen macht die sachlich-klare Auseinandersetzung wirklich Freude beim Lesen. Und man lernt doch immer noch dazu.“

Da kann ich nur sagen: Danke sehr!

(Josef Bordat)

100

Ja, so schnell kann das gehen. Das ist jetzt schon der 100. Beitrag hier in JoBos Blog. Noch weit entfernt von den 7612 Texten im Vorgänger-Blog Jobo72, aber JoBos Blog gibt es ja erst seit einem knappen Vierteljahr, während Jobo72 zehn Jahre auf Sendung war.

Auch der Zuspruch ist noch etwas gering als es bei Jobo72 der Fall war. Ohne zu jammern, aber da ist noch „Luft nach oben“ (Toni Kroos).

Aller Anfang ist eben schwer. Auch nach zehn Jahren.

(Josef Bordat)

Danke! Danke! Danke!

Philipp Langmann schreibt in der März/April-Ausgabe von „Alle Welt“, der Zeitschrift des katholischen Hilfswerks Missio Österreich, über das „Sündenregister“: „Für manche ist die Kirche aufgrund dieser vermeintlichen Tatsachen gar eine ‚kriminelle Vereinigung‘. Als aktiver Web-Blogger kennt der Philosoph Josef Bordat die Vorwürfe im Internet und in den sozialen Medien aus der Nähe. Die 36 prägnanten Kapitel des Buches sind seine Antwort auf häufig formulierte Vorwürfe. Dabei geht es ihm nicht um pauschale Freisprüche von den Verfehlungen, sondern um eine differenzierte Darstellung, die der Wahrheit verpflichtet ist. Seine Darstellung ist sachlich, faktenorientiert und unaufgeregt. Und gerade deshalb für Kirchenferne wie auch Katholiken hilfreich“.

Andreas Püttmann‏ twittert unterdessen: „Wer seine Kritik an der katholischen #Kirche mal einem Faktencheck und ‚Clearing‘ unterziehen will, der wird von @JosefBordat, Wirtschaftsingenieur, Philosoph, Blogger und @DieTagespost-Redakteur, jetzt klug bedient in: https://lepanto-verlag.de/buecher/von-ablasshandel-bis-zoelibat-das-suendenregister-der-katholischen-kirche/ … Habe ich mit großem Gewinn gelesen“.

Und über Facebook erreicht mich die Nachricht eines Pfarrers, dass in der Veranstaltungsreihe „Feierabendgespräch“ des Geistlichen Zentrums Maria Rosenberg (Bistum Speyer) ab März Auszüge aus dem „Sündenregister“ gelesen und diskutiert werden. „Ein großer Wurf“, so sein Urteil über das Buch.

Ich kann nur sagen: Danke! Danke! Danke!

(Josef Bordat)

Die Katholische Kirche und der Nationalsozialismus (2)

Die katholische Kirche – insbesondere in Person von Papst Pius XII. – habe nichts gegen die Nazionalsozialisten unternommen, vielmehr mit diesen „paktiert“ und trage daher Mitschuld an der Judenverfolgung des Dritten Reiches. Diese Vorwürfe hört man auch heute immer noch und immer wieder.

Was dran ist, erläutert der katholische Philosoph und Buchautor Josef Bordat im Gespräch mit Volker Niggewöhner.

Hier geht’s zum Video (Teil 2, ca. 14 Minuten).

Und hier noch mal der erste Teil (ca. 14 Minuten).

(Josef Bordat)