Geschwisterlichkeit und Freundschaft

Die mit Spannung erwartete dritte Enzyklika des Papstes ist da: „Fratelli tutti“. Sie handelt von der Notwendigkeit von Geschwisterlichkeit und sozialer Freundschaft zur Sicherung des Friedens und echten menschlichen Fortschritts, jenseits von nationalistisch befeuerten Konflikten, globaler Ungerechtigkeit und eines Wirtschaftswachstums, das zulasten der Umwelt geht.

Einen Kommentar zum Inhalt gibt es von mir frühestens dann, wenn ich sie gelesen habe. Denn: „Wenn es kein Schweigen und Zuhören mehr gibt und alles in ein schnelles und ungeduldiges Tippen und Senden von Botschaften verwandelt wird, setzt man diese Grundstruktur einer weisen menschlichen Kommunikation aufs Spiel. Man schafft einen neuen Lebensstil, bei dem man das herstellt, was man vor sich haben will. Dabei schließt man alles aus, was man nicht flüchtig und augenblicklich kontrollieren oder erkennen kann. Diese Dynamik verhindert aufgrund ihrer inneren Logik ein ruhiges Nachdenken, das uns zu einer menschlich vermittelbaren Weisheit führen könnte“ (Nr. 49).

Danke, Heiliger Vater! Und: Gute Nacht!

(Josef Bordat)