Wichtig, dass die Kirche da ist

Was können wir vom 3. Ökumenischen Kirchentag erwarten? – Statements der Eröffnungspressekonferenz.

Was brauchen die Kirchen in Deutschland, um einer Pandemie-gestressten Gesellschaft aus der Krise zu helfen? Der 3. Ökumenische Kirchentag stellt sich der Debatte. In der Pressekonferenz vor der Eröffnung in Frankfurt werben ÖKT-Präsidentin Limperg und ZdK-Präsident Sternberg für Solidarität und neues Vertrauen in die Demokratie. Bischof Bätzing und Kirchenpräsident Jung betonen, wie wichtig es sei, „dass Kirche da ist“.

Auf dem 3. Ökumenischen Kirchentag soll diese Präsenz nicht nur online deutlich werden, sondern auch auf zahlreichen dezentralen Veranstaltungen in Frankfurt und in ganz Deutschland. Vier konfessionelle Gottesdienste – ökumenisch sensibel gefeiert, inklusive Abendmahl und Eucharistie – werden live gestreamt und über die Website des 3. Ökumenischen Kirchentags zugänglich gemacht. Mehr als fünfzig weitere wurden dem ÖKT bislang bundesweit zurückgemeldet. „In Deutschland ist das Miteinander der christlichen Konfessionen selbstverständlich geworden“, sagt Sternberg. Und Bischof Bätzing beruhigt: Es werde dabei nichts passieren, das nicht ohnehin liturgische Praxis in den katholischen Gemeinden sei.

(Josef Bordat)