Mission – Was ist das?

Ein Beitrag zum Weltmissionssonntag.

Morgen ist Weltmissionssonntag. An jedem letzten Sonntag im Oktober – dem Sonntag vor Allerheiligen – denkt die Kirche an die Mission und sammelt in den Kollekten für das Hilfswerk „Missio“.

Das ist eigentlich ganz normal, schließlich ist Mission ein Auftrag der Kirche. Denn die katholische Kirche ist apostolisch, also missionarisch, das heißt, sie ist darauf ausgerichtet, die Botschaft ihres Gründers, Jesus Christus, allen Menschen zu verkünden. Den Auftrag zur Mission erhält sie dabei von Christus selbst: „Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28, 18-20).

Dennoch gilt Mission gemeinhin als (mindestens) ambivalent. Für „Katholisch.de“ habe ich einen Text zum Thema Mission geschrieben, der einleitend feststellt: „In Kirchenkreisen nehmen wir das Wort nicht mehr oft in den Mund – und dann auch nicht besonders gerne: Mission. Wir denken an Intoleranz und Gewalt, Zwang und Unterdrückung. Wir liegen damit falsch.“ Warum wir damit falsch liegen, erfahren Sie in dem Beitrag.

Dazu kann man sich in der Mediathek von „Bibel TV“ auch noch das Gespräch zum Thema anhören (und -sehen), das Volker Niggewöhner („Kirche in Not“) mit mir geführt hat. Der Beitrag ist noch bis Ende des Jahres verfügbar.

(Josef Bordat)