Adveniat

Wie in jedem Jahr ruft Adveniat zu Beginn der Adventszeit zu Spenden auf. Die Weihnachtskollekte ist für die Finanzierung des Lateinamerika-Hilfswerks der Deutschen Bischöfe von größter Bedeutung. Etwa die Hälfte des Etats wird zu Weihnachten realisiert. In den Sozialen Medien ist man skeptisch.

Spenden? Da sollte die Kirche aber erst mal ihr Milliardenvermögen veräußern, um den Armen zu helfen!

Klar, das ist natürlich viel naheliegender als diejenigen, die das Milliardenvermögen übernehmen könnten, das Geld also flüssig haben (in der Vorstellungswelt der „Kirche soll Milliardenvermögen veräußern“-Menschen), zum Spenden dieses Geldes aufzurufen. Tipp: Auch dann wäre man aus der Sache raus und müsste selbst nichts mehr tun. Im übrigen ist Adveniat ein unabhängiges Hilfswerk, das nur zu einem ganz geringen Teil Finanzmittel der Kirche verwendet.

Wieso soll ich für Adveniat spenden, wenn die doch sowieso vom Staat finanziert werden? Mit meinen Steuergeldern!

Adveniat wird nicht vom Staat finanziert, sondern von Menschen, die Adveniat direkt Geld zukommen lassen. Adveniat hatte 2017 rund 51,8 Millionen Euro Einnahmen, davon waren 45,4 Millionen Euro Spendengelder (87 Prozent). Besonders großes Gewicht hatte – wie in jedem Jahr – die Weihnachtsaktion (24,8 Millionen Euro). Dazu kommen Erbschaften und andere Zuwendungen, die sachlich ebenfalls Spendencharakter haben. Ergo: Zu über 90 Prozent wird die Arbeit des Lateinamerika-Hilfswerks der Deutschen Bischöfe über das Engagement von Einzelpersonen finanziert. Zusätzlich zur Steuer, zur Kirchensteuer und was sonst noch anfällt.

„Arbeit“, „Arbeit“! – Missionieren, oder was?!

Adveniat leistet in Lateinamerika und der Karibik wertvolle Arbeit im Bereich von Gesundheit und Pflege, Bildung und Erziehung, Infrastrukturverbesserung und Aufbau der Zivilgesellschaft. Dass dabei das christliche Menschenbild eine Rolle spielt, das z.B. Frauen und Männern gleiche Würde zubilligt und jedes menschliche Leben wertschätzt, ist selbstverständlich. Schadet dabei aber nicht.

Am Ende kommt doch ohnehin nichts bei den Armen an!

Adveniat arbeitet seriös und steckt ein Maximum des Geldes, das der Einrichtung zur Verfügung steht, in die Projekte. Adveniat trägt seit Jahren das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Als förderungswürdig gilt in Deutschland eine Einrichtung, deren Ausgaben für Werbung und Verwaltung bei nicht mehr als 30 Prozent der Gesamtausgaben liegen. Kirchliche Organisationen wie Adveniat schneiden da mit weniger als 10 Prozent sehr gut ab. Heißt: von jedem gespendeten Euro kommen mindestens 90 Cent bei den Armen an. Und mit dem Rest wird dafür gesorgt, dass das auch so bleibt, denn jedes Jahr wollen Menschen neu überzeugt werden.

Aber das bringt doch sowieso nichts!

Wer weiß, dass Adveniat in Lateinamerika und der Karibik derzeit mehr als 2000 Projekte unterstützt, und wer sich zudem die Projektbeispiele im Adveniat-Jahresbericht 2017 anschaut, der kann auch zu einem anderen Urteil gelangen. Kann, muss nicht. Aber: kann.

Und Du? Was spendest Du?!

Ich gebe Adveniat seit Jahren zu Weihnachten einen Betrag, der meiner finanziellen Situation entspricht. Das ist nicht viel. Richtig. Es ist halt ein kleines Geschenk an Menschen, denen ich mich verbunden fühle, ohne sie im Einzelnen zu kennen. So sehe ich das. Außerdem ist eine Spende an Adveniat steuerlich absetzbar. Lohnt sich also auch von daher.

(Josef Bordat)

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Asia Bibi. Unterschreiben für die Freiheit

Zu einer E-Mail- und Briefaktion für Asia Bibi ruft das katholische Hilfswerk missio Aachen auf.

Bitte beteiligen Sie sich! Es geht um die Freiheit einer unschuldig verurteilten Person und um die Stärkung des Menschenrechts der Religionsfreiheit.

Weitere Informationen: hier.

Direkt zur Aktion: hier.

(Josef Bordat)

Jugendband-Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde in Berlin-Tiergarten

Die Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Tiergarten möchte ein Bandprojekt für Jugendliche starten! Wir haben schon ein (fast) komplettes Schlagzeug, Akustik-Gitarren und Verstärker. Was wir für eine richtige Band aber noch brauchen, sind eine E-Gitarre und ein E-Bass. Und dann fehlt es ja immer an den Kleinigkeiten: Kabel, Schlagzeugsticks, Notenständer… Außerdem wollen wir uns den Bandraum richtig schön machen, dafür brauchen wir ordentliche Elektrik, müssen den Keller neu gestalten und mit Schallschutz auskleiden.

Um diese Dinge beschaffen zu können, braucht das Projekt Geld und nimmt daher an der Sparkassen-Aktion zur Unterstützung sozialer Projekte teil. Nur die 50 Projekte mit den meisten Stimmen erhalten die Förderung. Bitte helfen Sie den Jugendlichen der Evangelischen Gemeinde Tiergarten mit Ihrem Votum! Hier können Sie abstimmen.

Es braucht aber nicht nur Geld, sondern auch helfende und fachkundige Hände. Ehrenamtliche sind also herzlich willkommen! Und ganz besonders freuen wir uns natürlich über Jugendliche, die Spaß an Musik haben und gerne mitmachen wollen – weitersagen lohnt sich also! Angeleitet von einem professionellen Musiker kann bei uns jede und jeder mitmachen – vom Anfänger bis zum Profi. Denn Ausprobieren ist ausdrücklich erlaubt: Es kommt darauf an, was ihr draus macht! Bei uns zählt die Musik und deshalb bieten wir ganz kostenlos die Möglichkeit, mit anderen zusammen zu musizieren.

(Josef Bordat)