Veranstaltungshinweis

Im Rahmen der Seminar-Reihe „wissen und glauben“ habe ich die Ehre und Freude, am morgigen Donnerstag, 28. März, um 19 Uhr im Kathedralforum St. Hedwig (Hinter der Katholischen Kirche 3, 10117 Berlin) zum Thema „Der Weg zum Glauben an Gott mit Edith Stein“ zu sprechen.

Herzliche Einladung!

(Josef Bordat)

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Nur noch bis Ende des Jahres!

In der Mediathek von Bibel TV können Sie eine von Kirche in Not produzierte Sendung sehen, die in der Reihe „Glaubenskompass“ das Thema „Frauen in der Kirche“ behandelt.

Zu den hartnäckigsten Vorurteilen, denen sich die Kirche immer wieder ausgesetzt sieht, gehört ihre vermeintliche Frauenfeindlichkeit, die es z.B. nicht zulasse, dass Frauen Priester werden können. Ist die Kirche nur ein „Klub der alten Männer“? Ist das Christentum eine Religion, die den Mann mehr achtet als die Frau? Über diese Fragen spreche ich mit Volker Niggewöhner.

Schauen Sie mal rein. Doch lassen Sie sich bis dahin nicht zu viel Zeit: Der Beitrag ist nur noch bis Ende des Jahres in der Mediathek.

(Josef Bordat)

Engel

Engel sind beliebt. Nicht nur in vielen Religionen, auch in der Populärkultur spielen Engel eine wichtige Rolle. Drei Engel für Charlie, die „gelben Engel“ eines deutschen Automobilclubs, Send me an Angel oder auch – wer es noch kennt – Hubert Kahs Engel 07: „Jemand nahm den Kontakt auf / Engel 07 / in mir kam ein Verdacht auf / ist sie ein himmlischer Spion?“. Engel sind allgegenwärtig. Engel haben Konjunktur. Der populär-esoterische Engelglaube blüht.

Alles, was sonst noch zum Thema „Engel“ zu sagen wäre, also die Antworten auf Fragen zum Wesen („Wie muss ich mir einen Engel vorstellen?“), zur Position („Finden sich in der Bibel überhaupt hinreichend Hinweise auf die besondere Stellung von Engeln?“) und zur Bedeutung von Engeln („Was hab ich persönlich mit Engeln zu tun?“), können Sie sich heute in der Radio Horeb-Sendung „Katechismus“ (16:30 Uhr) anhören.

(Josef Bordat)

Und noch einmal: Zölibat

Ist der Zölibat Schuld an sexuellen Übergriffen von Priestern?

Das wurde ich kürzlich gefragt. Nicht zum ersten Mal. Dahinter steckt für mich die Vorstellung, dass ein Mann, der keine Frau hat, irgendwann zwangsläufig sexuell übergriffig werden müsse – von Natur aus Täter. Dem ist nicht so. Entsprechend gibt es keinen kausalen Zusammenhang zwischen Zölibat und Missbrauch, dass man also meinen sollte, zölibatär lebende Männer würden „aus der Not heraus“ zu Missbrauchstätern.

Aber: Die zölibatäre Lebensform war (und ist) attraktiv für Männer, die ihre (gesellschaftlich nicht akzeptierten) sexuellen Präferenzen heimlich ausleben wollen, während sie nach außen hin ein anerkanntes Leben führen, das Niemanden Verdacht schöpfen lässt. Zugleich haben sie in der pastoralen Arbeit tagtäglich Zugang zu Kindern und Jugendlichen. Das ist ein Problem – nicht nur der Kirche, sondern aller Einrichtungen der Erziehungs- und Bildungsarbeit.

Der Zölibat ist also nicht die Ursache von sexuellem Missbrauch, er kann aber die Wirkung haben, die Wahrscheinlichkeit für sexuellen Missbrauch in entsprechend organisierten Lebensformen zu erhöhen, weil er potentielle Täter anzieht.

Alles, was ich sonst noch zum Thema „Zölibat“ zu sagen habe, können Sie sich heute in der Radio Horeb-Sendung „Katechismus“ (16:30 Uhr) anhören oder hier durchlesen.

(Josef Bordat)