Gewinner gesucht!

Zwei Rezensionen des Grundgesetz-Geburtstagsbuchs sind erschienen.

Claudia Sperlich (Katholisch? Logisch!) schreibt: „Ich habe das Buch mit Gewinn gelesen und kann es jedem empfehlen, der den Zusammenhang zwischen den großen kulturellen Gütern Religion und Recht besser verstehen will“.

Der Cathwalk schreibt: „Besonders was den Lebensschutz anbelangt, liefert Bordat zahlreiche kluge Argumente, die sich in Diskussionen rund um dieses Thema gut verwenden lassen. […] Ein absolut empfehlenswertes Buch, das sicher jeder mit Gewinn lesen wird.“

In diesem Sinne sucht das Buch keine Leser, sondern Gewinner.

Auch nicht schlecht.

(Josef Bordat)

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Jérôme Lejeune

Der 25. Todestag von Jérôme Lejeune war am 3. April. Der Kinderarzt und Genetiker ist der Entdecker der genetischen Ursache des Down-Syndroms. Als Mediziner forschte er an der Heilung dieses Gendefekts, als Christ setzte er sich für das Recht auf Leben behinderter Kinder ein, und damit auch gegen die Auswahl und Abtreibung von Embryonen mit Trisomie 21.

In einem Porträt für „Kirche in Not“ erinnere ich an den herausragenden katholischen Wissenschaftler, an seinen Forschungsbeitrag und sein Glaubenszeugnis.

(Josef Bordat)

Südsudan: Krise hält an

Vor einigen Tagen hatte ich u.a. über die schwierige Lage im Südsudan geschrieben.

Gregor Schmidt, der Comboni-Missionar aus Berlin, auf den ich mich bezog, hat nun in einem Interview ausführlich die Situation geschildert. Er rät sowohl dem Präsident des Südsudan, Salva Kiir, als auch dem Oppositionsführer Riek Machar zum Rücktritt.

Alles weitere in dem lesenswerten Interview auf dem Portal der „Konferenz Weltkirche“.

(Josef Bordat)

„Verständliche Sprache“, „große inhaltliche Dichte“, „beachtliches Buch“

Zwei Rezensionen zur Neuerscheinung „Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens“.

 

Josef Gottschlich schreibt in seiner sehr ausführlichen Besprechung für das IRP Freiburg (pdf): „Resümierend sei festgehalten, dass Josef Bordat, wie bereits in den bisherigen Buchpublikationen, auch mit seinen Ausführungen zu Grundgesetz, Recht, Ethik und Religion annähernd uneingeschränkt zu überzeugen weiß: durch klare, verständliche Sprache, große inhaltliche Dichte und Stringenz, ein erfreulich eindeutiges Ethos der Menschenfreundlichkeit und eine innere Haltung, die im Konfliktfall stets Primärtugenden den Vorrang vor Sekundärtugenden einräumt – auch wenn damit ein hoher sittlicher Anspruch verbunden ist, der Menschen, insbesondere Gläubigen, durchaus viel abverlangt, aber auch Erstaunliches zutraut.“

Cornelia Klaebe meint: „Zum Jubiläum hat der Berliner katholische Philosoph und Journalist Josef Bordat sich mit dem ‚Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens‘ auseinandergesetzt und ein beachtliches Buch zu Fragen von verfassungsrechtlicher Religionsethik geschrieben. Er beweist in seiner Auseinandersetzung unter anderem mit dem Gottesbezug der Präambel, dem Verhältnis von Kirche und Staat oder der Religionsfreiheit, dass das Grundgesetz nicht den Juristen vorbehalten ist“. (Geronnene Vernunft, in: Tag des Herrn, Nr. 15, 2019, S. 16).

Das Buch erhalten Sie hier und dort.

(Josef Bordat)

Kamerun und Süd-Sudan

Zwei Ordensmänner haben mir gestern auf unterschiedlichen Wegen sehr nachdenklich stimmende Informationen zukommen lassen, die ich hier teilen möchte.

Zum einen hatte ich die Gelegenheit, den Erfahrungsbericht eines Fokolars aus Deutschland zu hören, der einige Jahre in einem Krankenhaus in Kamerun gearbeitet hat. Dieses Krankenhaus sowie andere soziale Einrichtungen (u.a. auch die einzige Schule in der Region) mussten die Missionare im Herbst 2018 aufgrund der zunehmenden Spannungen zwischen Rebellen und Regierungstruppen aufgeben. Die Rebellen streben die Unabhängigkeit des englischsprachigen Teils Kameruns von der französischsprachigen Mehrheit an. Der Kampf ist aussichtslos, der Preis ist hoch. Wie immer leiden besonders die Alten, die Kranken und die Kinder.

Gewalt von oben prägt das Leben der Menschen im Süd-Sudan, wo ein befreundeter Comboni-Missionar aus Berlin tätig ist. Dieser hat mir einen interessanten Artikel geschickt, der aufzeigt, wie die südsudanesische Regierung ethnische Säuberungen gegen viele einheimische Völker gezielt durchführt und einen tragfähigen Frieden unmöglich macht. Der englischsprachige Text der Anthropologin Carol Berger kann hier abgerufen werden.

Kamerun und Süd-Sudan – zwei Länder, an die ich in der Karwoche besonders denken werde. Dass dem Leiden und Sterben bald ein Ende gesetzt werden möge, damit neue Hoffnung auf Frieden wachsen kann, was die Voraussetzung dafür ist, um helfen, heilen, pflegen und bilden zu können. Mehr wollen die Missionare nicht.

(Josef Bordat)